Winamp vor dem Aus

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Zitat:
Die Zukunft des legendären MP3-Programms Winamp scheint unsicher, nachdem das Winamp-Team durch Abgänge auf drei Personen geschrumpft ist. Kenner rechnen damit, dass es keine größeren Updates mehr geben wird.

Winamps Nullsoft-Team hatte in den letzten Monaten mehrere Abgänge zu verkraften. Im Januar 2004 kündigte Nullsoft-Gründer und Winamp-Erfinder Justin Frankel. Ende Oktober verließ mit Steve Gedikian nun das letzte Mitglied des ursprünglichen Winamp-Teams die Firma. Damit arbeiten Insidern zufolge nur noch drei Mitarbeiter an Winamp.

Nullsoft war Mitte der Neunziger von Justin Frankel und Tom Pepper gegründet worden, um die MP3-Player-Software Winamp zu vertreiben. Winamp mauserte sich binnen kürzester Zeit zu einem der populärsten MP3-Programme. 1999 wurde Nullsoft von AOL für 100 Millionen Dollar aufgekauft.

Väter des Gnutella-Netzes

Der Internet-Riese ließ Nullsoft zuerst als eigenständige Einheit weiterarbeiten. Doch Nullsofts Team eckte immer wieder mit eigenwilligen Entwicklungen an. So veröffentlichten Frankel und Pepper im März 2003 das Tauschbörsen-Programm Gnutella, das als erstes Tauschen ohne zentralen Server ermöglichte.

AOL versuchte, Gnutella vom Netz zu nehmen - doch Frankel sorgte dafür, dass zahlreiche Programmierer ohne Verbindungen zu Nullsoft das P2P-System weiterentwickeln konnten. Gnutella ist wird mittlerweile von mehr als einer Millionen Menschen gleichzeitig genutzt.

Jesusonic statt Winamp

Zu weiteren Konflikten mit AOL kam es, als Nullsoft im vergangenen Jahr die verschlüsselte Tausch-Software WASTE veröffentlichte. Der Medienriese ging abermals gegen das Programm vor, und abermals nahmen Drittentwickler Nullsofts Ideen auf. Im Dezember 2003 schloss AOL schließlich Nullsofts Büros in San Francisco.

Im gleichen Monat mit Version 5.0 Winamps vorerst letztes größere Update. Justin Frankel kündigte wenige Wochen später. Der Nullsoft-Gründer arbeitet mittlerweile an einem Audio-Effektprozessor in Form eines Kreuzes, den er Jesusonic getauft hat.


Quelle: www.mp3-world.net

Find ich sehr schade, winamp ist eigentlich der mp3 player schlechthin für pc's, momentan seh ich zwar keinen bedarf für ne neue version von winamp aber man weiß ja nie was die zukunft so bringt.
DaTaPunK
Wenn ich das so lese, frage ich mich was das eigentlich für Vollidioten sind...da werden sie für 100mio von AOL gekauft, und dann fangen sie an hintenrum p2p Tauschbörsen zu entwickeln und hintergehen so AOL..is doch kein Wunder das die denen den Saft abdrehen. Also echt, so dämlich kann ja auch nur ein Ami sein loool.
Trotzdem sehr schade um Winamp!!! Nunja, ich werde es weiter in Ehren halten...mein lieblingsminiprogramm*G*
Stig
komisch *lol erst kaufen dann eingehen ... gut für AOL hats funktioniert.
Ist halt immer das elidige Thema mit der Kohle , nich.
DaTaPunK
ne lol...nochma jungs...zur Hintergrundinfo!

AOL gehört zu Timewarner (Fusion im jahr 2000). Time Warner soweit ich weiss fast grösster Medienkonzern der Welt. Jedes Jahr millionen von Platten und DVD releases etc.Wie bitte kommen die bescheuerten Typen von WINAMP auf die ungeheuer dämliche Idee hinter dem Rücken ihres Chefs eine P2P Software zu entwickeln um damit illegal mp3s ziehen zu können? Öhm hallo, is doch kein wunder das die denen den Laden dicht machen. Würdet ihr als Chef nicht auch Leute raushauen die gegen das eigene UNternehmen arbeiten.
Also ehrlich, die ham ne vollmeise lol. Anstatt das sie sich weiter mit Winamp beschäftigen, fangen sie son mist an. So wie sich das Liest, hat da wieder mal keiner für 5 Cent mitgedacht bei Winamp.
Das is doch so blöd das ma scho wieder drüber lachen muss :irre:
Stig
ich glaub das hat hier jeder verstanden Stefan ...

aber meiner Meinung nach hat AOL doch nur nen Grund gesucht ... es ist ja nicht so das nullsoft bzw. winamp im "arsch" sind, sondern nur das keine updates mehr kommen bzw. das ganze Team schon weg ist ... Ich glaub da steckt mehr dahinter von seitens AOL bzw. wie du sagst TIMEWARNER, den die jungs da sind ja auch net blöd